Aus den Kadima-Befehlen haben wir gelernt, dass sich die Verantwortung, anderen zu helfen, im Kreis ausbreitet. Darin liegt eine Menge Logik, denn wenn jeder für die ganze Welt oder sogar für alle Mitglieder seiner Stadt verantwortlich ist, wird seine Hilfe nicht effektiv sein. Wenn andererseits jeder für den Kreis, der ihm am nächsten steht, verantwortlich ist, kann er bei allem Notwendigen helfen, von der Arbeitssuche über die Bereitstellung von Nahrungsmitteln und anderen notwendigen Bedürfnissen bis hin zur Hilfe bei der Ausbildung der Kinder und ihrer Hochzeit. Außerdem lernt man im engen Kreis die Menschen und ihre reale Situation besser kennen und auf jeden Fall kann ihnen gezielter und gezielter geholfen werden. Auf diese Weise können Menschen wirksam aus dem Kreislauf der Armut befreit und die Gesellschaft insgesamt gefördert werden. Daher liegt die erste Verantwortung bei den Familienmitgliedern. Wenn die Familienmitglieder nicht alleine helfen können, sollten die Nachbarn mithelfen. Wenn die Nachbarn nicht in der Lage sind, geht die Verantwortung auf die Gemeinschaft über. Aus diesem Grund ernannten israelische Gemeinden weise und rechtschaffene Wohltätigkeitssammler, die wussten, wie sie den Armen die erforderliche Hilfe auf die ehrenvollste und wohltuendste Art und Weise leisten konnten.