Es gibt drei Arten der Segnung nach dem Essen: a) die Segnung des Essens, b) die Segnung von „Ain Shalus“, c) die Segnung des „Schöpfers der Seelen“. Der Essenssegen ist der wichtigste aller Segen. Sie wird nach einer wichtigen Mahlzeit mit Brot gesegnet, worüber wir später noch ausführlicher erfahren werden (unten 8-9). Eine Art von Drei ist die Essenz der Segnung des Essens, und es wird gesegnet, nachdem man eine der sieben Arten gegessen hat, für die das Land Israel gepriesen wird. In diesem Segen wird die Art der Nahrung ausdrücklich erwähnt. Über Backwaren oder Eintöpfe aus Getreide heißt es: „Für den Lebensunterhalt und die Wirtschaft“. Über die Früchte der sieben Arten, nämlich Oliven, Datteln, Weinreben, Feigen und Granatäpfel, heißt es: „Auf dem Baum und auf der Frucht des Baumes“. Über den Wein sagt man: „Am Weinstock und an der Frucht des Weinstocks“. Das Essen dieser drei Arten zusammengenommen erinnert alle drei auf eine wunderbare Art und Weise. Am Schabbat, Moed und Rosch Chodesch wird dieser besondere Tag mit einem Segen gefeiert. „Schöpfer der Seelen“ : Über den Rest der Lebensmittel, die kein Brot sind und nicht zu den sieben Arten gehören, wird ein kurzer Segen gesagt: „Schöpfer der Seelen“. Wer auch nur ein wenig essen möchte, muss vor dem Essen eine Mizwa segnen, solange es ihm schmeckt. Aber der Segen nach dem Essen wird nur von denen gesegnet, die eine Portion gegessen haben, die eine bestimmte Bedeutung hat, nämlich die Portion vom Volumen eines halben Eies für höchstens sieben Minuten, oder etwa die Portion vom Volumen eines Eies getrunken haben und eine halbe (75 ml), solange man es gewohnt ist, ein solches Getränk zu trinken. Es ist richtig, den Segen sofort nach dem Ende des Essens oder Trinkens zu sagen, solange noch ein Gefühl der Freude beim Essen oder Trinken besteht – Du kannst segnen.