Es ist strengstens verboten, Eigentum oder Geld einer anderen Person oder der Öffentlichkeit zu stehlen oder an sich zu reißen. Der Diebstahl erfolgt heimlich und der Raub erfolgt offen, meist im Rahmen eines gewalttätigen Raubüberfalls. Die Thora verbietet es, auch nur einen Penny zu stehlen. Auch das kurzzeitige Mitnehmen fremder Gegenstände ohne deren Erlaubnis gilt im allgemeinen Verbot. Da Diebstahl ein häufiges Verbrechen ist, ist der daraus resultierende Schaden enorm. Und wenn es zu einem weit verbreiteten Phänomen wird, korrumpiert es die Gesellschaft und schädigt den grundlegenden Wunsch, zu arbeiten und zu schaffen, um der Welt Wohlwollen und Segen zu verleihen. Denn welchen Sinn hat die Arbeit eines Menschen, wenn Diebe das genießen, was er verdient?! Obwohl also die Mitglieder der Generation der Sintflut Mord, Ehebruch und Götzendienst begangen hatten, war die Sünde, die ihr Todesurteil besiegelte, Raub und Diebstahl, wie es heißt: „Und das Land lag wüst vor Gott. und das Land wurde voller Plünderung“ (Genesis 6:11). Wer das Eigentum seines Freundes beschädigt, muss für den Schaden aufkommen. Sogar der Unfallschaden, wie etwa das Umkippen im Schlaf und das Zerbrechen des Schiffs seines Freundes, muss für den Schaden aufkommen, den er verursacht hat.