Es ist nicht leicht, den reinen Glauben an die Einzigartigkeit zu begreifen, ohne im Götzendienst zu sündigen, da es für einen Menschen schwierig ist, an etwas völlig Abstraktes zu glauben. Daher basiert der Glaube an die Einzigartigkeit nicht nur auf dem tiefen philosophischen Verständnis über Gott, sondern hauptsächlich auf Gottes Offenbarung an Israel. Das ist das Wunderbare, was der Welt und Israel widerfahren ist, dass Gott, der unendlich ist und durch keine Definition definiert werden kann, sich seinem Volk offenbart hat: „Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus dem Land geführt hat Ägypten aus dem Hause der Sklaven.“ In der Offenbarung geht es nicht darum, wie Gott sich selbst definiert, sondern darum, dass Er sein Volk führt und es durch die Thora führt. Von hier an ist es möglich, Gott anzurufen, ohne in fremder Arbeit zu sündigen, da es sich nicht um Gottes Wesen handelt, das jenseits jeder Vorstellung liegt, sondern um die Offenbarung Gottes an den Menschen entsprechend seiner Aufnahmefähigkeit. Und je weiter wir aufsteigen, desto mehr nehmen wir die Offenbarung wahr, Schritt für Schritt und ohne Grenzen. Dies ist die Berufung des Volkes Israel, den Glauben an Gott und seine Führung in der Welt zu entdecken. Die Geschichte des Volkes Israel ist die Geschichte der Offenbarung des Wortes Gottes an die Welt. Der Auszug aus Ägypten ist die Grundlage der Offenbarung des Glaubens, denn damals wurde die Nation Israel geboren und daher geschahen dann die großen Wunder, die der Welt die Souveränität Gottes offenbarten, als eine Art neue Weltschöpfung für die Augen von Männern. Und so erhalten die Israeliten von damals bis heute Segen, während sie an Gott und seine Thora glauben. Und wenn Israel sein Schicksal verrät, kommen Flüche über es, und durch seine Bestrafung wird auch die göttliche Führung in der Welt offenbart. Deshalb gibt es in der Tora ganze Passagen, die sich mit den Sünden Israels und den daraus gezogenen moralischen Lehren befassen. Denn dies ist die Bestimmung der Nation Israel, der Welt das Wort Gottes zu offenbaren, im Guten wie im Bösen. Das Volk Israel kann der ihm von Gott zugewiesenen Rolle nicht entkommen. Die Wahl, die vor ihm liegt, besteht darin, ob er das Wort Gottes durch ein positives Beispiel oder durch ein negatives Beispiel offenbaren will, das zu Krisen und Leid führt, am Ende werden sie ihre Sünde erkennen und Buße tun, und das Wort Gottes Gott wird durch Korrektur und Erlösung auf positive Weise offenbart.