Wer zum Backen von Brot oder Kuchen Teig aus fünf Getreidesorten zubereitet und das Mehl ein Volumen von mindestens 2.160 Litern hat (bei Weißmehl etwa 1.550 Kilo), muss „Challa“ vom Teig trennen. Während in Israel Reinheit herrschte, wurden etwa %-2% des Teigs für „Challa“ beiseite gelegt, um als Priester zu dienen. Und so unterstützte Israel durch die Spenden aus den Früchten und die „Challah“ aus dem Teig die Priester, die ihnen bei der Arbeit im Tempel dienten und als Lehrer und Sozialarbeiter fungierten. An dem Tag, an dem Tala rein ist, ist es verboten, es zu essen, daher wird nur etwas Challah abgesondert. Die Reihenfolge der Mizwa: Nachdem Mehl und Wasser einen Teig geformt haben, wird etwas Teig für „Challah“ beiseite gelegt und ein Segen wird gesagt: „Gesegnet bist du, o Herr, unser Gott, König der Welt, den wir.“ mit Seinen Mizwa geheiligt und befohlen, die Challa beiseite zu legen. Der Teig, den sie für „Challa“ beiseite legen, wird in Blech eingewickelt oder verbrannt, damit sie ihn nicht mit Essen verwechseln. Denn in jeder Mizwa des Hauses steht das Recht der Frau an erster Stelle. Wenn ein Mann und eine Frau gemeinsam Brot oder Kuchen backen, ist es das Recht der Frau, die Mizwa zu erfüllen. Viele Frauen mögen diese Mizwa, weil sie die Heiligkeit offenbart, die dem Brot, der wichtigsten menschlichen Nahrung, innewohnt.